Das intelligente Zuhause, also das „smart home“, ist für sehr viele technisch Interessierte heute zunehmend im Blickfeld. Sei es, um die bestehende Wohnung nachzurüsten, sei es, um einen Neubau auszurüsten.
Schier unübersehbar ist die Menge der dafür verfügbaren Produkte.
Das reicht vom einfachen per Fernbedienung schaltbaren Zwischenstecker bis hin zur komplett rechnergesteuerten Hitech-Wohnung.

Was manche noch als „Modelleisenbahn für die Jahrgänge 50+“ belächeln, leistet aber in sehr vielen Fällen bereits einen signifikanten Beitrag zur Energie-Einsparung einerseits und einem gesteigerten Wohnkomfort andererseits.

Die Voraussetzung dafür ist jedoch, dass die verfügbaren Produkte sinnvoll ausgewählt und eingesetzt werden.

So soll das intelligente Zuhause den Nutzer unterstützen, seinen Komfort erhöhen und nach Möglichkeit die eigenen Kosten durch Energie-Einsparungen amortisieren.

Auf keinen Fall soll die Heimautomatisierung den Nutzer im täglichen Leben einschränken oder ihm zusätzliche Regeln aufzwingen. So logisch das klingt, so häufig ist es leider in der Praxis anzutreffen: so werden zum Beispiel Rollläden vor Terrassentüren zeitgesteuert geschlossen, obwohl sich die Hausbewohner an einem warmen Sommerabend noch auf der Terrasse aufhalten usw.

Vor der Einrichtung einer Heimautomatisierung sollte man sich also über das Konzept Gedanken machen, sowohl über die geplanten Abläufe, über die gewünschte Bedienung als auch, nicht zuletzt, eine Rückfall-Bedienebene, wenn eine Komponente einmal ausfällt.

Dieser Blog soll für alle Fragen rund um die Heimautomatisierung Hilfestellungen, Informationen, Tipps, Tricks und Anregungen bieten.

Viel Spaß beim Durchstöbern!

Solingen, im November 2021

Dipl.-Ing. Michael Sagner